In Dir muss brennen, was Du in anderen entzünden willst!

Wierezwil? Und ich dachte, ich kenne die Schweiz aus dem Effeff!

Den Namen dieses Weilers nahm ich zum ersten Mal wahr, als ich auf einen Event der Networking-Platform „Xing“ aufmerksam wurde. Der Event wurde im Rahmen des Programms „Xing Expertentdialog“ ausgeschrieben. Als Referent wahr kein geringerer Als André Lüthi, CEO der Globetrotter Group und Verwaltungsratspräsident der Globetrotter Travel Service in Bern.

Das Motto dieses Abends lautete «In Dir muss brennen, was Du in anderen willst!».

André Lüthi auf Reisen mit dem Motorrad. Quelle: Blick

André Lüthi auf Reisen mit dem Motorrad. Quelle: Blick

 

Frau Petra Pletz von der Firma BE SHIRO AG organisierte den Event und begrüsste uns Gäste auf äusserst sympathische und lockere Art. Antoinette Haering, CEO der BE SHIRO AG führte in die Thematik ein und machte uns Teilnehmer «gluschtig» auf das was da kommen möge.

einst Bäcker-Konditor, heute CEO. Quelle: Blick

einst Bäcker-Konditor, heute CEO. Quelle: Blick

 

André Lüthi übernahm und wusste mit seiner lockeren sympathischen Art, das überschaubare Plenum unmittelbar in seinen Bann zu ziehen. Er zeigte sehr offen Stationen aus seinem Leben auf. Viele Anekdoten gab er zum Besten, viele schöne und spezielle Fotos durften wir bestaunen. Sinn und Zweck war aber natürlich sein Weg. Ich weiss nicht, ob André Lüthi singen kann, aber «I did my way» von Frank Sinatra würde definitiv zu ihm passen.

Ich werde hier nicht den ganzen Vortrag wiedergeben, aber seine Leitmotive haben auch mich – auch wenn vieles eigentlich klar zu sein scheint – inspiriert. Zum einen erläuterte er, wie er durch das Bergsteigen lernte zu führen. Eine Zweierseilschaft bestehend aus Bergführer und Gast, muss sich gegenseitig Vertrauen. Der vorne muss Spuren legen. Der folgende muss der Spur möglichst folgen. Mit vielen Beispielen aus seiner Zeit als CEO der Globetrotter Travel Services gab er dazu zum Besten.

Quelle: Berner Zeitung

André Lüthi war wohl schon beinahe in allen Ländern der Welt zu Gast! Quelle: Berner Zeitung

 

Ich durfte André Lüthi durch Zufall 1994 in Fairbanks, Alaska kennenlernen. Ich las – damals gab es noch keine Smartphones und kein Internet – in einem dieser dicken «Let’s go»-Reiseschunken, dass es in einer gewissen Strasse, deren Namen ich nicht mehr weiss, ein Backpackers gebe und dass der Besitzer Paul heisse. Zusammen mit einem deutschen Reisekameraden wollte ich als dort einchecken, als mir kurz darauf eine andere kleine Reisegruppe auf berndeutsch zu verstehen gab, dass dies kein Hostel mehr sei, man wolle aber Paul fragen, ob er uns auf seinem Rasen dulden würde. Der Anführer dieser Reisegruppe war, wie könnte es anders sein, André Lüthi. Damals war er jedoch noch eher unbekannt. Ich jedenfalls kannte ihn zwar nicht, aber ich kann schon den Globetrotter-Laden in Bern, habe ich mich doch auch dort beraten lassen.

Nun denn. Wir wurden von Paul als vertrauenswürdig eingestuft und durften auf dem Rasen zelten. Leider jedoch hatte ich kein Zelt. Und so stelle sich André Lüthi zur Verfügung, und kam mit mir ein Zelt kaufen. An den genauen Preis kann ich mich nicht mehr erinnern, aber ich glaube, es hätte um die US$ 120.00 gekostet, da aber ein Preisschild von einem anderen Artikel von rund US$ 25.00 dran klebte, meinte der Supervisor des dortigen Megastores, er müsse mir das Zelt zu diesen US$ 25.00 überlassen. Als Rucksackreisender mit bescheidenem Budget war ich natürlich sehr froh.

Quelle: der Bund

André Lüthi und sei Globetrotter Travel Service: Quelle: der Bund

 

André Lüthi erinnerte sich natürlich nicht mehr an die Geschichte. Trotzdem – so hatte ich den Eindruck – hat ihn die Geschichte amüsiert. Und an Paul konnte er sich noch bestens erinnern und auch an Pauls Haus, welches ich noch bestens in Erinnerung habe.

Das war 1994. 24 Jahre später sind wir beide etwas älter geworden. André hat seither noch viele erlebnisreiche Reisen unternommen, hat eine Familie mit inzwischen wohl erwachsenen Kindern gegründet, hat die Globetrotter Travel Group aufgebaut und ist nun eine in der Schweizer Medienwelt bestbekannte Unternehmerpersönlichkeit. Für mich war es eine Freude, lieber André, Dich nach 24 Jahren erneut kennenzulernen.

drei begeisterte Motorradfahrer

v.l.n.r.: Markus F Aerni, André Lüthi, Swizzlybiker Andreas von Allmen – alle drei begeisterte Motorradfahrer

 

André hat es hervorragend verstanden, uns seine Leidenschaft für das Reisen, aber auch seine Leidenschaft für das Führen, näherzubringen. Seine Authentizität ist ansteckend und inspirierend. Ich hoffe, dass ich in meiner künftigen Tätigkeit ebenfalls diese Authentizität an den Tag legen kann.

An dieser Stelle nochmals vielen herzlichen Dank an alle Beteiligten. Für mich war es ein lohnender Anlass.

Und nun noch was im Nachgang: André Lüthi hat uns auf seine karitativen Funktionen aufmerksam gemacht. Darunter hat er speziell auch ein Hilfswerk einer jungen Schweizerin hingewiesen, welche vor 25 Jahren in Nepal ein weggeworfenes Neugeborenes gefunden hat – der Anfang eines heute grossen Kinderheimes und Kinderhilfswerkes.

Quelle Nagnepal

Quelle Nagnepal

 

Die damals 23-jährige Schweizer Nicole Thakur-Wick hat den CEO der Globetrotter Travel Group derart beeindruckt, dass er sämtliche seine Referentenhonorare diesem Kinderheim zukommen lässt. Chapeau! Mehr zu diesem Hilfswerk sei gemäss André Lüthi in der kommenden Sonntagszeitung zu lesen.

Etwas habe ich an diesem Abend gelernt: In Dir muss brennen, was Du in anderen entzünden willst!

Motorradreisen - meine Leidenschaft!

Motorradreisen – meine Leidenschaft!

 

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s