Musikanten on the road!

Musikanten sind wie Töfffahrer ein Völkchen, das sich gerne über den Weg läuft. Man hört sich gegenseitig gerne beim Spielen zu, und wenn es mal die Möglichkeit ergibt, fachsimpeln sie gerne stundenlang über die Musik, um sich – ebenfalls wie die Biker – am Schluss überhaupt nicht einig zu sein und dennoch das Gefühl zu haben, man habe nun eine wunderbare Diskussion geführt. 😉 So ist unter anderem auch der von Dani Häusler komponierte und mir gewidmete Titel „Nachtschicht bim Schütze-Res“ entstanden. Eine grosse Ehre! 🙂

Damit der Musikant sich aber einem Publikum zeigen kann, braucht er Auftrittsmöglichkeiten. In unserer traditionellen Schweizer Volksmusik finden diese Auftritte häufig an Ländlerkonzerten in sogenannten „Musigbeizen“ statt.

Diese Restaurants sind sehr wichtig für die Szene, halten sie doch unser Volkskulturgut aufrecht. In gewissen Regionen erfreut sich diese Tradition grosser Beliebtheit, in anderen Regionen hingegen, kämpft diese Institution ums überleben.

Da ich selbst ein Musiker war, der in vielen dieser Beizen gespielt hat und da ich selbst aber auch „Musigbeizer“ war, werde ich an dieser Stelle gelegentlich auf diese Thematik eingehen. Das können Portraits sein von Musikern oder „Musigbeizen“, Reportagen oder Kurzberichte über Ländertreffen und Stubeten, Vorstellungen von bekannten und weniger bekannten Formationen.

Gerne veröffentliche ich hier auch mal Gastkolumnen von namhaften Musikern. Ich denke, der eine oder andere wird sich dazu überreden lassen.

Als erstes möchte ich in einem kommenden Blog den Produzenten, Basskünstler, Klarinetten- und Saxophonvirtuosen,  (ich verzichte an dieser Stelle auf die Aufzählung sämtlicher Instrumente) und musikalischer „Zwillingsbruder“ von Carlo Brunner, und Mitglied dessen Kapelle, vorstellen: Philipp Mettler.

Da ich Philipp in diesem Jahr (März 2016) während einem Töffausflug zufällig vor dem Restaurant Frohsinn in Reichenburg/SZ, welches von der Sängerin Monique Kistler und ihrem Mann Kaspar geführt wird, angetroffen habe, werde ich in Kürze ebenfalls die Schlagersängerin Monique in ihr Restaurant Frohsinn vorstellen. Ich wurde von Monique herzlichst empfangen, auch wenn Sie mich in meinen Töffklamotten erst gar nicht erkannt hat. Meine schwere Indian Roadmaster liess sich perfekt parken und mich somit den verdienten „Zvierikaffee“ geniessen.

Gibt es etwas, das Du schon immer von einem der beiden wissen wolltest? Frag’ mich und ich werde versuchen, die Frage beantworten zu lassen.

Bis bald also auch musikalisch…….aber ganz ohni Töff geits nid, gäll Philipp? 😉P1010686

Philipp Mettler auf meiner Indian Roadmaster.                                   Foto: Andreas von Allmen

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